3.10 Haltung von Rindern und Pferden


Eine tiergerechte Rinderhaltung muss den Tieren die Erfüllung ihrer physiologischen und
Verhaltensbedürfnisse ermöglichen. Rinder sind tag- und dämmerungsaktive Herdentiere. Sie
sind reine Pflanzenfresser mit einem mehrhöhligen Magen und verbringen einen Großteil des
Tages mit Nahrungsaufnahme und Ruheverhalten.
Dazu sind u. a. notwendig:
Artgemäße Ernährung und Fütterungsmethoden:
• Der überwiegende Teil der Ration muss aus strukturiertem Raufutter bestehen.
• Bedarfsgerechte Fütterung
• Grundfutter soll möglichst ganztägig zur freien Aufnahme angeboten werden.
• Kälber müssen auf der Grundlage natürlicher Milch aufgezogen werden und ab der
zweiten Woche Heu aufnehmen können.
Ausreichend Bewegungsfreiheit und Platz zum Einnehmen aller Ruhe- und Schlafhaltungen
• Anbindehaltung nur in Ausnahmefällen
• Großzügige Mindeststallflächen mit guter Strukturierung
• Eingestreute Liegeflächen
• Möglichst täglicher Auslauf ins Freie/Weide
Keine Behinderungen beim arttypischen Aufstehen und Abliegen
• Angepasste Liegeflächen und Anbindevorrichtungen
Sozialkontakte und möglichst stabile Herdenstruktur
• Keine Einzelhaltung (Ausnahmen: erkrankte Tiere, Kühe rund um die Geburt, Deckstiere)
Schutz vor ungünstigen Witterungsverhältnissen, Verletzungen, Parasitenbefall, Krankheiten
und Verhaltensstörungen
• Unterstandsmöglichkeiten bei Freilandhaltung
• Ausreichend Frischluft und Schutz vor Zugluft im Stall
• Gute Tierbetreuung (Stallhygiene, Klauenpflege etc.)
• Rechtzeitige tierärztliche Versorgung im Bedarfsfall


3.10.1 Stallungen

3.10.1.1 Besatzdichten
Mindeststallfläche (den Tieren zur Verfügung stehende Nettofläche)
Lebendgewicht (kg) Mindestfläche (m2/Tier)
Zucht- und Mastrinder bis 100
bis 200
bis 350
über 350
1,6 bei Gruppenhaltung; 1,5 bei Einzelboxen
2,5
4,0
5, aber mindestens 1 m2/100 kg
Milch-/Mutterkühe 6
Zuchtstiere 10
Mindeststallflächen für Pferde in Einzelboxenhaltung: Laut Bundestierschutzgesetz
BGBl. I 118/2004 erfolgt die Einteilung nach dem Stockmass (STM), welches die
Größe eines Pferdes gemessen vom ebenen Boden bis zur höchsten Stelle des
Widerristes angibt.

Größe der Tiere Boxenfläche1 Kürzeste Seite
STM bis 120 cm 6,00 m2/Tier 180 cm/Tier
STM bis 135 cm 7,50 m2/Tier 200 cm/Tier
STM bis 150 cm 8,50 m2/Tier 220 cm/Tier
STM bis 165 cm 10,00 m2/Tier 250 cm/Tier
STM bis 175 cm 11,00 m2/Tier 260 cm/Tier
STM bis 185 cm 12,00 m2/Tier 270 cm/Tier
STM über 185 cm 14,00 m2/Tier 290 cm/Tier
1 Diese Fläche gilt auch für Stuten mit Fohlen bis zum Absetzen
oder für zwei Fohlen bis zu einem Alter von einem Jahr.
Boxentrennwände müssen einen direkten Sichtkontakt mit Artgenossen ermöglichen.
Bei Hengsten können Boxentrennwände geschlossen ausgeführt sein,
wenn sonstiger Sichtkontakt zu anderen Pferden besteht.
Die Höhe der Abtrennungen muss bei Hengsten mindestens 1,3 x STM und bei
anderen Tieren mindestens 0,8 x STM betragen.
Mindeststallflächen für Pferde (Pferdeartige) in Gruppenhaltung: (laut Bundestierschutzgesetz)
Größe der Tiere1
Boxenfläche für das erste
und zweite Tier2
Boxenfläche für jedes
weitere Tier2
STM bis 120 cm 6,00 m2/Tier 4,00 m2/Tier
STM bis 135 cm 7,50 m2/Tier 5,00 m2/Tier
STM bis 150 cm 8,50 m2Tier 6,00 m2/Tier
STM bis 165 cm 10,00 m2/Tier 7,00 m2/Tier
STM bis 175 cm 11,00 m2/Tier 7,50 m2/Tier
STM bis 185 cm 12,00 m2/Tier 8,00 m2/Tier
STM über 185 cm 14,00 m2/Tier 9,00 m2/Tier
1 im Durchschnitt der Gruppe 2 Fressstände sind in diese Flächen nicht einzurechnen
Bei Gruppenhaltung müssen in ausreichendem Ausmaß Absonderungsboxen zur
Verfügung stehen.


3.10.1.2 Übergangsregelungen für Mindeststallflächen bei Rindern und Pferden
Wenn der Rinderstall vor dem 24.08.1999 errichtet wurde und die Stallflächen den
nationalen Bestimmungen (Österr. Lebensmittelbuch Kap. A8), Stand August
1999, entsprechen, müssen die Mindeststallflächen, unter der Voraussetzung dass
die Tierhaltung mindestens 21 TGI-Punkte erreicht, gemäß Punkt 3.10.1.1 ab
01.01.2011 eingehalten werden. Wer bis 01.01.2011 die nötigen Anpassungen
nicht vornimmt, beantragt bei der zuständigen Landesbehörde eine Verlängerung
der Ausnahme bis längstens 31.12.2013. Mit dem Ansuchen muss ein Plan
vorgelegt werden, aus dem hervorgeht, wie die Bio-Richtlinien ab dem 01.01.2014
eingehalten werden. Betriebe, deren Ansuchen von der Behörde genehmigt
wurden, haben ab dem 01.01.2011 zwei Bio-Kontrollen/Jahr.
Bei Pferden in Stallungen, deren Stallflächen den Anforderungen der EU-Bio-
Verordnung vor In-Krafttreten des Bundestierschutzgesetzes bzw. dessen Verordnungen
mit 01.01.2005 entsprochen haben, gelten die Anforderungen gemäß
Punkt 3.10.1.1 erst ab der Vornahme von baulichen Maßnahmen (Um- oder
Neubau, Erneuerung der Stalleinrichtung). Für diese Pferdeställe gelten dieselben
Mindeststallflächen wie für Zucht- und Mastrinder.


3.10.1.3 Stallbodengestaltung und Aufstallung
Die Hälfte der Mindeststallfläche muss planbefestigt und rutschsicher gestaltet
sein. Es müssen für alle Tiere bequeme, saubere, trockene Liege/Ruheflächen von
ausreichender Größe vorhanden sein, sodass alle Tiere gleichzeitig und ungehindert
darauf liegen können. Die Liegeflächen dürfen nicht perforiert sein und
müssen trockene Einstreu aufweisen. Der Liegebereich muss mindestens ein
Drittel der Mindeststallfläche betragen.


3.10.1.4 Fressplätze und Tränkemöglichkeit
Den Tieren ist mindestens dreimal täglich Raufutter zur Verfügung zu stellen,
sofern keine Möglichkeit zu freier Aufnahme besteht. Bei rationierter oder zeitlich
begrenzter Futteraufnahme muss die Fressplatzbreite so bemessen sein, dass alle
Tiere gleichzeitig Futter aufnehmen können (Tier-Fressplatz-Verhältnis 1 : 1).
Werden die Tiere in Gruppenhaltung ad libidum bei ganztägiger Futtervorlage
gefüttert, darf ein Tier-Fressplatz-Verhältnis bei Rindern von 2,5 : 1 und bei
Pferden von 1,5 : 1 nicht überschritten werden.
Funktionstüchtige Tränkemöglichkeiten mit sauberem Wasser müssen den Tieren
den ganzen Tag über zur Verfügung stehen.
Die Mindestausmaße für Fütterungs- und Tränkevorrichtungen gemäß österreichischem
Tierschutzgesetz (Tierhalteverordnung, Anlage 1: Pferd bzw. Anlage 2:
Rind, Punkt 2.6) sind einzuhalten.


3.10.1.5 Licht
Die Ställe müssen Fenster oder sonstige offene oder transparente Flächen
(Architekturlichte*) – durch die Tageslicht einfallen kann – im Ausmaß von mindestens
3 % der Stallbodenfläche aufweisen. Im Tierbereich des Stalles ist über
mindestens acht Stunden pro Tag eine Lichtstärke von mindestens 40 Lux zu
gewährleisten. *entspricht der verputzten und gedämmten Maueröffnung


3.10.1.6 Stallklima
In geschlossenen Ställen müssen natürliche oder mechanische Lüftungsanlagen
vorhanden sein. Diese sind dauernd entsprechend zu bedienen oder zu regeln und
so zu warten, dass ihre Funktion gewährleistet ist. Schädliche Zugluft im Tierbereich
ist zu vermeiden.


3.10.2 Anbindehaltung

Die Anbindehaltung ist grundsätzlich verboten. Die Tiere sind in Gruppen zu halten.
Das Anbinden oder Isolieren von Tieren ist nur bei Einzeltieren zulässig, wenn dies aus
Sicherheits-, Tierschutz- oder tierärztlichen Gründen zeitlich begrenzt ist, z.B. bei Krankheit,
während des Deckens oder bei Pflegemaßnahmen.
Folgende Ausnahmen vom Anbindeverbot sind nur für Rinder möglich:
• Anbindeställe, die bereits vor dem 24.08.2000 existierten, können bis 31.12.2010 als
solche genutzt werden. Folgende Bedingungen sind dabei einzuhalten: Das Haltungssystem
muss mindestens 21 TGI-Punkte erreichen. Es muss eine eingestreute Liegefläche
zur Verfügung stehen und regelmäßiger Auslauf gewährt werden. Regelmäßiger
Auslauf für Anbindehaltung ist unter Punkt 3.10.5 definiert. Wer bis 01.01.2011 die nötigen
Stallumbauten nicht vornimmt, beantragt bei der zuständigen Landesbehörde eine Verlängerung
der Ausnahme bis längstens 31.12.2013. Betriebe, deren Ansuchen von der
Behörde genehmigt wurden, haben ab dem 01.01.2011 zwei Bio-Kontrollen/Jahr.
• Auf „Kleinbetrieben“ (Betriebe mit maximal 35 Rinder-GVE Jahresdurchschnittsbestand)
können Rinder in Anbindehaltung gehalten werden, sofern die Tierhaltung ab dem
01.01.2011 24 TGI-Punkte erreicht, die Tiere während der Weidezeit Zugang zu Weideland
und mindestens zweimal in der Woche Zugang zu Freigelände haben, wenn das
Weiden nicht möglich ist. Bis 31.12.2010 reichen 21 TGI-Punkte in der Tierhaltung.


3.10.3 Kuhtrainer

Der Einsatz des Kuhtrainers ist ab dem 01.01.2011 nicht mehr zulässig.


3.10.4 Kälberhaltung

Alle Rinder bis zu einem Alter von einem halben Jahr sind Kälber.
Kälberbetreuung:
• Den Kälbern ist Kolostralmilch zu verabreichen.
• Bei Eimertränkung sind Tränkeeinrichtungen mit Sauger zu verwenden.
• Die Anbindehaltung ist nicht erlaubt für Kälber.
• Kälber dürfen nicht in Einzelboxen gehalten werden, wenn die Tiere älter als eine Woche
sind. Nicht als Einzelboxen gelten Haltungssysteme, wie Iglus oder Hütten, bei denen für
die Tiere die Möglichkeit einer gemeinsamen Auslaufnutzung besteht.
• Ist nur ein Kalb aus einer Altersgruppe auf dem Betrieb vorhanden, so gilt dies nicht als
Einzelhaltung.
• Innerhalb der ersten acht Wochen sind Kälber nicht in Gruppen zu halten, wenn:
- eine schriftliche Anordnung des Tierarztes vorliegt.
- eine Erkrankung eines Kalbes eine Separierung zur Behandlung nötig macht. Diese
Behandlung ist anforderungsgemäß zu dokumentieren.
- eine Ansteckung anderer Kälber verhindert werden muss (z.B. bei Durchfall).
- die Nabelschnur noch nicht abgefallen ist.
- Enthornung oder Kastration durchgeführt wurde. In diesem Fall ist Einzelhaltung bis
maximal 14 Tage nach dem Eingriff möglich.
- der Altersunterschied zwischen den vorhandenen Kälbern mehr als vier Wochen
beträgt.
- eine sinnvolle Gruppenzusammenstellung trotz einzelbetrieblicher Beratung nicht
möglich erscheint, beispielsweise wenn durch verschiedene Nutzungsrichtungen (z.B.
Zuchtkälber/Milchmastkälber) eine gemeinsame Haltung auf Grund von unterschiedlichen
Fütterungsvorgaben nicht oder nur erschwert möglich ist.
- besaugen beim Einzeltier oder in der Gruppe vorliegt.
Andere Ausnahmen aus gesundheits- oder verhaltensbedingten Gründen innerhalb der
ersten acht Wochen sind mit der Kontrollstelle abzusprechen.
• Ab der achten Lebenswoche können Kälber nur dann aus der Gruppe genommen werden,
wenn eine tierärztliche Anordnung besteht, dass das Tier zur Behandlung in einer Einzelbucht
gehalten werden muss.
• Kälber in Gruppenhaltung dürfen während der Tränke für höchstens eine Stunde fixiert
werden.
• Bis zu einem Alter von einer Woche müssen Kälber aufgrund ihres physiologischen Zustands
nicht unbedingt Auslauf haben.
• Bezüglich Mindeststall- und Mindestauslauffläche für Kälber sind die Vorgaben aus den
Punkten 3.10.1.1 und 3.10.5.2 einzuhalten. Werden Übergangsregelungen für Mindeststall-
bzw. auslaufflächen in Anspruch genommen, so gelten die Punkte 3.10.1.2 bzw.
3.10.5.3.


3.10.5 Weide und Auslauf

Alle Tiere müssen ständigen Zugang zu Freigelände, vorzugsweise zu Weideland, haben,
wenn der Zustand des Bodens und die Witterungsbedingungen dies zulassen.
Pflanzenfresser müssen zudem immer Zugang zu Weideland haben, wann immer die
Umstände dies gestatten.
In keinem Fall werden bei Tieren mit einem Lebenszyklus von mehr als einem Jahr 180
Auslauftage, verteilt über das Jahr, unterschritten. Ein Auslauf ins Freie ist unter den
genannten Voraussetzungen auch im Winter möglich.
Wird den Rindern während der Weidezeit Weidegang gewährt und erfolgt die Haltung in
einem Laufstall, so kann die Verpflichtung zu einem ganzjährigen Auslauf entfallen. 180
Auslauftage dürfen aber nur bei beengter Hoflage in der Tierhaltung unterschritten werden.
Für Rinder in der Anbindehaltung:
In keinem Fall werden bei Tieren mit einem Lebenszyklus von mehr als einem Jahr 180
Auslauftage, verteilt über das Jahr, unterschritten und der TGI wird eingehalten. Ein Auslauf
ins Freie ist unter den genannten Voraussetzungen auch im Winter möglich.
Bei beengten Hoflagen und mindestens 21 TGI-Punkten in der Tierhaltung gelten bei Rindern
im Sinne der Übergangsregelungen Ausnahmen bis längstens 31.12.2013.


3.10.5.1 Ausstattung des Auslaufs
Auslaufflächen sind bei Bedarf mit Einrichtungen zum Schutz vor Regen, Sonne,
Kälte oder Hitze auszustatten.
Es wird empfohlen ständig begehbare Ausläufe befestigt (geschlossen) oder mit
Spaltenböden auszuführen. Es ist darauf zu achten, dass Überweidung,
Zertrampeln des Bodens, Erosion oder andere Umweltbelastungen verursacht
durch Tiere verhindert werden.
Ausläufe können teilweise überdacht sein. Mindestens 10 % der Mindestauslauffläche
(m2/Tier) sind nicht überdacht. Die Dachrinne zählt zur Dachfläche.
3.10.5.2 Mindestauslaufflächen
Lebendgewicht
(kg)
Auslauffläche (Freigeländeflächen außer
Weideflächen) – (m2/Tier)
Zucht- und
Mastrinder
bis 100
bis 200
bis 350
über 350
1,1
1,9
3
3,7; mindestens 0,75 m2/100 kg
Milch-/Mutterkühe 4,5
Zuchtstiere 30
Pferde Bei Stallbauten nach dem 01.01.2005: Auslauffläche mindestens
doppelt so groß wie die Einzelboxenfläche, wenn keine mehrmals
wöchentliche Bewegungsmöglichkeit vorhanden ist; Für ältere Ställe
gelten die Mindestauslaufflächenwerte der Zucht- und Mastrinder.
Pferdeausläufe und die Umzäunung von Pferdekoppeln sind so zu gestalten, dass
spitze Winkel vermieden werden. Die Verwendung von Stacheldraht oder weitmaschigen
Knotengitterzäunen ist verboten.


3.10.5.3 Übergangsregelungen für Auslaufflächen bei bestehenden Stallungen
Wenn der Stall vor dem 24.08.1999 errichtet wurde, die Mindestanforderungen des
österreichischen Lebensmittelbuches Kap. A8, Stand August 1999 eingehalten
werden und die Betriebe folgende Übergangsregelungen in Anspruch genommen
haben:
- zu kleine Auslaufflächen, jedoch mindestens die Hälfte der national festgelegten
Mindeststallfläche im Österr. Lebensmittelbuch Kap. A8, Stand
August 1999
- zu kleine Auslaufflächen (kleiner als die Hälfte der 1999 national festgelegten
Mindeststallfläche) wegen beengter Hoflage
- fehlende Auslaufflächen wegen beengter Hoflage
müssen die Bio-Richtlinien ab 01.01.2011 eingehalten werden. Wer bis 01.01.2011
die nötigen Anpassungen nicht vornimmt, beantragt bei der zuständigen Landesbehörde
eine Verlängerung der Ausnahme bis Ende 2013. Mit dem Ansuchen
muss ein Plan vorgelegt werden, aus dem hervorgeht, wie die Bio-Richtlinien ab
dem 01.01.2014 eingehalten werden. Betriebe, deren Ansuchen von der Behörde
genehmigt wurden, haben ab dem 01.01.2011 zwei Bio-Kontrollen/Jahr.


3.10.6 Ganzjährige Haltung im Freien

Für jedes Tier muss eine überdachte, trockene und eingestreute Liegefläche mit Windschutz
in einem Ausmaß zur Verfügung stehen, dass allen Tieren ein gleichzeitiges ungestörtes
Liegen ermöglicht.
Kann der Futterbedarf nicht ausreichend durch Weide gedeckt werden, muss zusätzliches
Futter angeboten werden. Auch bei tiefen Temperaturen muss sichergestellt sein, dass
Menge und Energiegehalt des vorhandenen Futters ausreichen, um den Energiebedarf der
Tiere zu decken.
Der Boden im Bereich der ständig benützten Fütterungs- und Tränkebereiche muss befestigt
sein.
Kranke und verletzte Tiere sind gesondert und geschützt unterzubringen.