Zwei Möglichkeiten des Absatzes:

  • Vertragsmast für einen Großvermarkter
  • Direktvermarktung ab Hof

Auch in der Geflügelmast spielen die Futterkosten eine nicht unerhebliche Rolle und erreichen einen Anteil von 50 bis 60 Prozent der Produktionskosten.
Auch die Stallplatzkosten (30 bis 35 €/ Mastplatz bei Neubau) beeinflussen die Wirtschaftlichkeit stark.
Besonders lukrativ scheint deshalb die (Nach-) Nutzung von Altgebäuden, die sich oft relativ einfach für die Geflügelhaltung adaptieren lassen.

Bedeutend für den wirtschaftlichen Erfolg sind neben einem optimalen Stallmanagement (wenig Ausfälle, etc..) ausreichend hohe Schlachtgewichte.

In der Direktvermarktung ist man bei der Preisgestaltung und dem Betriebsmittelzukauf unabhängiger,
die Kosten und der Aufwand für Schlachtung und Vermarktung müssen aber genauso sorgfältig erhoben und kalkuliert werden, um nicht in die in der Landwirtschaft häufig anzutreffende "viel Arbeit, wenig Ertrag - Falle" zu tappen.

Wolfgang Kober/Markus Danner

Bio-Mastgeflügelhaltung v.a. mit Kleinbeständen (100-150 Tiere pro Woche) für Direktvermarktung und kooperierende Direktvermarkter könnte noch für manche Betriebe einen lukrativen Betriebszweig darstellen!