Bei der traditionellen Mähweide wechseln Schnitt- und Weidenutzung einander mehr oder weniger regelmäßig ab.
Die Flächen werden abwechselnd im Frühjahr beweidet oder gemäht, die reine Herbstweide zählt hier per definitionem nicht dazu!
Im Pflanzenbestand findet man sowohl die Horstgräser der Wiesen: Wiesenfuchsschwanz, Knaulgras, Timothe, Wiesenschwingel, Goldhafer, etc. als auch Untergräser der Weiden: Englisches Raygras und Wiesenrispe vorwiegend, je nach Standort auch Rotschwingel, Rot-Straussgras, Fioringras und Kammgras.
Ein Nachteil bei diesem System ist die niedrigere Effizienz und die, bei ungünstigen Verhältnissen, gegebene Gefahr der Verunkrautung.
Bei sorgfältiger Bewirtschaftung und entsprechender Bestandeslenkung können aber schöne artenreiche Pflanzenbestände entstehen.

Wolfgang Angeringer/Markus Danner

so darf eine Weide nicht aussehen! Schlecht für den Pflanzenbestand, schlecht für die Tiere, schlecht für den Ertrag
Portionierung auf zu altem Mähweidebestand

Foto: Markus Danner/BIO AUSTRIA

Portionsweideführung  auf Mähweideflächen ist doppelt und dreifach mit Vorsicht zu genießen!