Fruchtbare Böden sind in erster Linie lebendige Böden!

Die Nährstoffdynamik im Boden wird durch die Bodenorganismen ganz entscheidend mitbestimmt.
Dabei ist sie für das Wachstums- und Ertragsgeschehen mindestens genauso wichtig wie absolute Nährstoffmengen.
Je dynamischer, aktiver und flexibler ein Boden durch Freisetzung, Aufnahme und Weitergabe von Stoffen reagiert, desto elastischer kann er auf Extreme wie Trockenheit, kühle oder nasse Witterungsphasen etc. reagieren.

In der biologischen Landwirtschaft muss deshalb folgerichtig die Förderung des Bodenlebens an erster Stelle aller Bewirtschaftungsmaßnahmen stehen!

Ein langfristig erfolgreicher Biobetrieb wird um ein konsequentes Qualitätsmanagement in der Düngerwirtschaft nicht umhinkommen.
Fäulnisfreie Wirtschaftsdünger (Kompost, Mist, Gülle, Jauche), Gründüngungs- und Zwischenfruchtkulturen sind das Futter für den Boden. Die Häufigkeit ihrer Anwendung, deren Qualität und Menge sind neben der Bodenbearbeitung und Kulturwahl (Fruchtfolge) die Variablen, mit denen in der Bewirtschaftung auf die Bodenfruchtbarkeit Einfluss genommen werden kann. 

Düngung

  • wie kann die Nährstoffdynamik im biologisch bewirtschafteten Boden aktiv gehalten, respektive gesteigert werden?
  • wodurch lässt sich die Problematik begründen, dass nicht wenige z.T. langjährige Biobetriebe schwindende Erträge (v.a. im Grünland) feststellen?
  • mit welchen Maßnahmen kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden?

Womit füttern?

Foto: BIO AUSTRIA/Schröcker

ein Beispiel höchst erfolgreicher Umsetzung organischer, biologischer Bodenfütterung!

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