Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit

Die Fruchtbarkeit des Bodens kann nur dann erhalten werden,
wenn er standortgerecht bewirtschaftet, und ihm regelmäßig organische Masse zugeführt wird.

Durch regelmäßige Fütterung mit qualitativ hochwertiger organischer Substanz sorgt das Bodenleben für eine intensive Nährstoffdynamik und hohe Humusqualität (Nährhumus, Dauerhumus).

Das Wasserhaltevermögen, die Aufnahmegeschwindigkeit von Niederschlagswasser (Infiltrationsgeschwindigkeit),
die Bodenatmung und weitere Bodenfunktionen werden dadurch positiv beeinflusst und ergeben im Zusammenspiel von abiotischen (Ton-Humuskomplexe, Calciumbrücken, Porenvolumen, Wasserhaltefähigkeit, etc.) und
biotischen Bodenparametern (Regenwurmtätigkeit, Mikrobenaktivität, Humusabbauer und -aufbauer..)  einen fruchtbaren Boden.

Markus Danner

Die Bodengesundheit steht im Mittelpunkt

Foto: BIO AUSTRIA/Golser

  • Nach welchen Prinzipien/Grundsätzen handelt der Biolandbau?
  • Wie kann Bodenfruchtbarkeit definiert werden?
  • Worin kann Bodenfruchtbarkeit erkannt werden, welche Merkmale kennzeichnen fruchtbaren Boden?
  • Wozu ist ein vitaler, dynamischer Boden wichtig?

EU Bio-VO 834/2007 Artikel 5 (spez. Grundsätze)

BIO AUSTRIA Rili 2.1.3 (Düngereinsatz)

Folgerungen für die Praxis

  • Anwendung einer optimierten Hofdüngerpflege
  • zeitlich und mengenmäßig angepasster Einsatz von Hofdüngern
  • Mulchen in Grünland und Acker
  • sowie der Anbau von Gründüngungen, Zwischenfrüchten und
    bodenaufbauender Fruchtfolgen auf dem Acker
  • Kompostwirtschaft

Bodenfruchtbarkeit

...ist die Fähigkeit des Bodens, unter Mitwirkung aller ihm innewohnenden biotischen und abiotischen Wirkungsfaktoren regelmäßig, gleichmäßig und dauerhaft Frucht zu tragen und dabei seine qualitative und quantitative Güte zu erhalten.

über Boden und die Menschheit